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Von Experten für Experten

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Die entscheidenden Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Betrieb und die Rentabilität einer Anlage sind deren Verfügbarkeit und Langlebigkeit. Einen wesentlichen Einfluss hat hierauf das einwandfreie Funktionsverhalten der Rohrleitungen – die wie Adern in einem Organismus die Hauptkomponenten miteinander verbinden. Ihr Fehlverhalten kann den Stillstand der gesamten Anlage verursachen. Die Rohrleitungen wiederum sind uneingeschränkt abhängig von der Funktionssicherheit der mit ihnen verbundenen Halterungen!

Rentabilität durch Verfügbarkeit und Lebensdauer

Die Rohrhalterungen müssen auch noch nach vielen Jahren den wechselnden Betriebszuständen entsprechen und ihre Funktion erfüllen. Dafür ist nicht nur eine hohe Qualität im Langzeitbetrieb wichtig, sondern die Halterungen müssen auch sach- und fachgerecht montiert sein.

 

Die Rohrleitungen können niemals besser sein als ihre Halterungen!

 

Störfallrisiken durch Halterungsmängel

Je nach Produktqualität und vorherrschenden Betriebsbedingungen können die Halterungen in ihrer Funktion stark beeinträchtigt sein. Die am häufigsten zu beobachtenden Mängel sind vor allem Traglastverluste durch Federrelaxation und erhöhte Reibung durch Verschleiß und Korrosion. Im Rohrleitungssystem, insbesondere an den empfindlichen Anschlussstellen und Rohrbögen, entstehen dadurch unkontrollierte Zusatzbelastungen, die bei Nichtbeachtung zu Langzeitschäden führen können und das Störfallrisiko erhöhen.

Vielfältige Möglichkeiten für Mängel bei den Rohrhalterungen:

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Störfallrisiken durch Halterungsmängel
  • Erhöhte Reibung durch Korrosion und Verschleiß 
  • Relaxationsverluste bei Feder- und Konstanthängern 
  • Fehlerhafte Lasteinstellungen 
  • Klemmende Auflager und Führungen 
  • Gebrochene, verbogende oder lose Gestänge 
  • Gelängte oder gebrochene Rohrschellen 
  • Blockierte Einheiten bei mechanischen Stoßbremsen 
  • Leckverluste bei hydraulischen Stoßbremsen 
  • Ausgeschlagene Anschlussverbindungen bei Stoßbremsen und Gelenkstreben 
  • Fehler bei der Halterungsplanun
  • Unsachgemäßer Einbau der Halterungen 
  • Qualitätsdefizite bei bestimmten Fabrikaten


Kontrolle und Wartung für Betriebssicherheit

Ohne Überprüfung des Zustands der Halterungen und der Rohrleitungspositionen sind kritische Abweichungen nicht ohne Weiteres erkennbar. Bleiben sie allerdings unerkannt und werden nicht korrigiert, sind kostspielige Schäden im System auf Dauer vorprogrammiert.


Als vorbeugende Maßnahmen werden deshalb regelmäßige Betriebsbegehungen und Beurteilungen der Halterungen durch geschultes Personal empfohlen. Durch Überprüfung der Sollpositionen und fachmännische Beurteilung können kritische Belastungszustände erkannt und abgestellt werden. Insbesondere bei älteren Anlagen sollten die thermischen Rohrleitungsbewegungen und der Zustand der Halterungen in regelmäßigen Abständen systematisch kontrolliert werden. Festgestellte Abweichungen können so durch rechtzeitige Korrekturen beseitigt und kostspielige Schäden und Betriebsausfälle vermieden werden.